Unechte Teilortswahl: Jetzt beginnt der Dialog

Wie soll der Metzinger Gemeinderat im Jahr 2029 gewählt werden? Wir, die Freien Wähler Metzingen haben im Gemeinderat beantragt, die sogenannte unechte Teilortswahl zur Kommunalwahl 2029 abzuschaffen. Unser Ziel: ein verständlicheres Wahlverfahren und eine gemeinsame Gemeinderatswahl für Metzingen, Neuhausen und Glems. Unser Ziel: mehr Transparenz, Gleichheit und eine zeitgemäße Bürgervertretung. Heute garantiert die unechte Teilortswahl eine feste Zahl von Gemeinderatssitzen für die drei Wohnbezirke: 17 für Metzingen, vier für Neuhausen und einen für Glems. Genau diese Garantie ist insbesondere in Glems ein wichtiges Argument für die Beibehaltung des bisherigen Systems.Wie soll der Metzinger Gemeinderat im Jahr 2029 gewählt werden?

Diese Frage wird uns in den kommenden Wochen intensiv beschäftigen. Wir, die Freien Wähler Metzingen haben im Gemeinderat beantragt, die sogenannte unechte Teilortswahl zur Kommunalwahl 2029 abzuschaffen. Unser Ziel: ein verständlicheres Wahlverfahren und eine gemeinsame Gemeinderatswahl für Metzingen, Neuhausen und Glems. Unser weiteres Ziel: mehr Transparenz, Gleichheit und eine zeitgemäße Bürgervertretung.

Am 24. September wurde das Thema nun erstmals gemeinsam mit dem Gemeinderat und den Ortschaftsräten aus Neuhausen und Glems öffentlich beraten. Dabei wurde deutlich: Es gibt gute Gründe, über eine Veränderung zu sprechen – aber ebenso Fragen und Bedenken, die ernst genommen werden müssen.

Heute garantiert die unechte Teilortswahl eine feste Zahl von Gemeinderatssitzen für die drei Wohnbezirke: 17 für Metzingen, vier für Neuhausen und einen für Glems. Genau diese Garantie ist insbesondere in Glems ein wichtiges Argument für die Beibehaltung des bisherigen Systems.

Auf der anderen Seite steht ein vergleichsweise kompliziertes Wahlverfahren. Auch die Verwaltung verweist auf die Zahl ungültiger Stimmzettel und darauf, dass Wählerinnen und Wähler bei der unechten Teilortswahl weniger ihrer möglichen Stimmen ausschöpfen. Gleichzeitig haben immer mehr Kommunen in Baden-Württemberg dieses Wahlsystem aufgegeben.

Für uns ist deshalb klar: Unser Antrag steht – und wir wollen die kommenden Wochen intensiv für Information und Dialog nutzen.

Jetzt suchen wir das direkte Gespräch mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern aller Stadtteile. Intensiv wollen wir uns ebenfalls mit den Ortschaftsräten in Glems und Neuhausen austauschen, sowie allen Mitgliedern der Gemeinderatsfraktionen. Denn eine Frage dieser Tragweite sollte nicht mit Schlagworten oder nur mit Emotionen entschieden werden. Es geht um Argumente, Fakten und auch um die berechtigte Frage, wie die Interessen von Neuhausen und Glems künftig im Gemeinderat vertreten werden.

Deshalb werden wir in den kommenden Wochen hier auf unserer Webseite und auch im Blättle regelmäßig informieren:

  • Wie funktioniert die unechte Teilortswahl überhaupt?
  • Welche Vor- und Nachteile hat sie?
  • Was würde sich ohne sie ändern – und was ausdrücklich nicht?

Unser Ausgangspunkt bleibt dabei:
Wie sollte ein modernes Wahlsystem für Metzingen im Jahr 2029 aussehen?

Wir freuen uns auf eine spannende und vielseitige Diskussion – und auf unterschiedliche Meinungen.
Ihre FWV Metzingen

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